Ästhetische Zahnmedizin

Beschränkte sich Zahnheilkunde seinerzeit auf die reine Schmerztherapie, befasst sich Zahnmedizin heute verstärkt mit Prophylaxe, Prävention und der Verbesserung der Zahnästhetik. Wir bieten in der Zahnklinik am Phoenixsee in Dortmund für anspruchsvolle Patienten zahlreiche Lösungen zur ästhetischen Optimierung an, die von natürlich schönen Zähnen nicht zu unterscheiden sind.

 

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  1. Smile Design

    “Ich hätte gern dieses Lächeln, bitte…” klingt in Zeiten von autonom fahrenden Autos und Wearables fast schon unspektakulär. Und in der Tat sind wir es schon lange gewohnt, im Beauty- oder Friseur-Salon auf die obligatorische Frage “Welche Frisur hätten Sie gern?” mit dem Finger auf ein (Promi)-Foto in einer Mode- oder Lifestyle-Zeitschrift zu zeigen, um den begehrten Schnitt oder die gewünschte Haarfarbe kenntlich zu machen.

    Warum also nicht auch das Gleiche von einem Zahnarztbesuch in der Zahnklinik am Phönixsee erwarten? Hier funktioniert das Ganze sogar viel smarter. Man kann nämlich das Ergebnis, das Wunsch-Lächeln, bereits vor der eigentlichen Umsetzung mit Hilfe von digitaler Fotosimulation modellieren, sehen und mit Hilfe von einem so genannten Mock-Up auch real “anprobieren”. Das erspart nachher enttäuschte Blicke in den Spiegel oder ein weiterhin verkniffenes Lächeln auf den Fotos.

    Wie funktioniert Smile Design?

    Klar, ganz so einfach wie ein “Copy & Paste” funktioniert Smile Design nicht. Deshalb geht jeder digitalen Fotosimulation und des realen Mock-Ups des Wunsch-Lächelns in der Zahnklinik am Phönixsee eine individuelle umfassende Diagnose und Beratung voraus. In erster Linie geht es um die eigenen Vorstellungen, Erwartungen und persönlichen Vorlieben: Was stört uns oder was möchten wir an unserem Lächeln oder Gebiss verbessern, welche funktionalen Probleme möchten wir loswerden?

    Außerdem werden die Gesichtsproportionen und die Gesichtsmuskeln beurteilt, Kontaktpunkte zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers analysiert. Ein weiterer wichtiger Faktor beim Entwerfen des Wunsch-Lächelns ist der Zustand der Zahnreihen und des Zahnfleisches. Und nicht zuletzt geht es um die so genannte “phonetische” Zahnaufstellung, da unsere Sprache durch die Bisshöhe und die Ausrichtung der Zähne nach vorne oder hinten geprägt wird. Auch dieser Aspekt muss berücksichtigt werden, damit das neue Lächeln keine oder gerade die gewünschte Auswirkung auf das Sprechen hat.

    Was kann behoben werden?

    Die häufigsten Probleme, die durch Smile Design behoben werden können, sind: verfärbte Zähne, schiefstehende Zähne, große Lücken zwischen den Zähnen, zu kleine oder zu kurze Zähne, eine unschöne Zahnform oder einfach ein generelles Gefühl der Unzufriedenheit mit den eigenen Zähnen.

    Smile Design: You see what you get – You get what you see

    All diese Erkenntnisse fließen samt Fotodokumentation des aktuellen Zustandes der Zähne und des Gebisses in eine spezielle Modellierungs-Software ein.

    Anhand von am Computer bearbeiteten Fotografien ist noch vor der eigentlichen Behandlung genau zu erkennen, ob einem die spätere Farbe und Form der Zähne gefallen wird und dies tatsächlich das Wunsch-Lächeln sein wird. Es können sogar vorab Modelle aus Kunststoff produziert werden, die probegetragen werden können. So lässt sich testen, wie sich die neuen Zähne anfühlen werden, ob wir damit gut sprechen können und uns allgemein wohlfühlen werden. Sind wir mit diesem Vorab-Ergebnis zufrieden, geht es weiter: mit der Materialabstimmung, der zahntechnischen Umsetzung im Meisterlabor und der eigentlichen Behandlung, bis das Wunsch-Lächeln, das so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist, zum eigenen Wunsch-Lächeln wird.

    Wie lange dauert die eigentliche Behandlung?

    Die Philosophie der Zahnklinik am Phönixsee ist darauf ausgerichtet, komplexe Behandlungen möglichst in einer Sitzung durchzuführen. Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, wie tief das Smile Design in den vorhandenen Zahnzustand eingreifen soll. Zum Beispiel ist es mit Veneers oder Lumineers möglich, relativ schnell ein Lächeln wiederherzustellen und es zu verbessern, ohne es jedoch dabei komplett zu verändern.

    Haben Sie weitere Fragen zum Thema Smile Design? Dann nehmen Sie Kontakt mit dem Team der Zahnklinik am Phönixsee auf.

  2. Ästhetische/künstlerische Frontzahnrestauration

    All diejenigen, die mit der Zahnmedizin bisher nicht mehr als Bohren, Verfüllen und Zahnreinigung assoziiert haben, sollten sich mit der ästhetischen / künstlerischen Frontzahnrestauration vertraut machen. Hier findet man ein Beispiel dafür, wie die moderne Zahnheilkunde zunehmend die Grenzen eines präzisen Handwerks durchbricht und in Sphären vordringt, die bislang der Kunst vorbehalten waren. Wenn der Zahnarzt – einem Bildhauer gleich – Zähne formen und kreieren muss, werden ihm zusätzlich zu einem soliden Wissen, Fleiß und Erfahrung ein hochentwickeltes ästhetisches Gespür und plastische Fähigkeiten abverlangt.

    Bei der ästhetischen Zahnrestauration in der Zahnklinik am Phönixsee können Form, Farbe und Funktion des Zahns schonend wiederhergestellt werden. Notwendig werden kann dies z.B., wenn der Zahn zerstört wird (auch durch Karies) oder abbricht. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Verbesserung der Ästhetik der Zähne oder des Lächelns, durch Neuausrichtung und Formkorrektur der Zähne, eine Zahnlückenreduktion oder eine Zahnaufhellung.

    Die ästhetische Zahnrestauration wird direkt im Mund des Patienten durchgeführt. Dabei wird das gewünschte Zahn-Relief kreiert, indem Schicht für Schicht (jede Schicht nicht mehr als 2 mm stark) ein spezielles zahnfärbendes Material aus Kunststoff und Glas (Komposit) aufgetragen wird, das unter Lichteinwirkung aushärtet. Moderne Komposite imitieren dabei perfekt die optischen Eigenschaften vom Zahngewebe, sind zudem biokompatibel und wirken sich nicht negativ auf die Zahnsubstanz aus. Die letzte Phase der künstlerischen Frontzahnrestauration ist das Polieren. Dabei werden natürliche Zähne und Kompositrestaurationen mit Spezialbürsten poliert, um die gesamte Zahnreihe glänzender und gleichmäßiger erscheinen zu lassen.

    Ein Zahnarzt, der Kompositrestaurationen im Frontzahnbereich vornimmt, muss nicht nur mit der Anatomie des Zahns und der Plastik vertraut sein, sondern auch feinste Licht- und Farb-Nuancen erkennen und wiedergeben können. Immerhin weisen unsere Zähne keine einheitliche Farbgebung auf: in der Mitte sind sie heller, zu der Schneidkante hin werden sie immer transparenter. Darüber hinaus hat auch jeder Zahn eine ganz eigene Farbe, wobei die Schneidezähne in der Regel am hellsten sind.

    Über die eigentliche Zahnrestauration hinaus, können sich Patienten in der Zahnklinik am Phönixsee auch für ein Komposit-Bleaching entscheiden. Im Unterschied zum herkömmlichen Bleaching wird hier eine dem gewünschten Weiß-Ton entsprechende dünne Komposit-Schicht direkt auf Zähne aufgetragen, um in Sekundenschnelle ein strahlendes Lächeln zu kreieren.

    Neben der vorgestellten Komposittechnik kommen bei der ästhetischen Frontzahnrestauration auch andere Verfahren zum Einsatz, wie Smile Design mit Veneers und Lumineers.

    Die künstlerische Frontzahnrestauration ist insgesamt eine schonende, schnelle und höchst individuelle Methode, um das gewünschte Lächeln herbeizuzaubern. Jedoch sollte sie nicht als Ersatz für eine implantologische oder kieferorthopädische Behandlung angesehen werden. Vielmehr greifen diese Bereiche der Zahnmedizin im Rahmen einer individuell zusammenzustellenden Behandlung ineinander, zum Wohle des Patienten.

    Haben Sie noch Fragen zur ästhetischen / künstlerischen Frontzahnrestauration, können Sie sich in der Zahnklinik am Phönixsee individuell beraten lassen.

  3. Veneers & Lumineers

    Das Wunsch-Lächeln wie ein neues Outfit anprobieren? Auch das ist in der modernen Zahnmedizin, wie sie in der Zahnklinik am Phönixsee gelebt wird, möglich. Mithilfe moderner Fotosimulations-Software (Smile Design) kann man das gewünschte Lächeln designen lassen. Dazu wird unser Foto in das Programm importiert und auf dem Bildschirm wird das Endergebnis, unser Wunsch-Lächeln, simuliert: Lücken geschlossen, Zähne weißer gemacht, die Zahnform optimiert. Durch minimal-invasive Verfahren kann man das gewünschte Lächeln schnell realisieren. Zum Beispiel ist es mit Veneers oder Lumineers möglich, ein Sexy-Lächeln herbei zuzaubern, ohne es dabei durch tiefes Eingreifen in die Zahnstruktur komplett zu verändern: 

    „Ich habe mich in der Zahnklinik wegen einer Verbesserung meiner Oberkieferzähne vorgestellt. Nach einer zwar längeren Wartezeit hat sich Dr. Friedberg jedoch sehr viel Zeit für mich genommen und mir sehr genau alle möglichen Behandlungswege aufgezeigt. Ich habe mich für Veneers entschieden. Die Behandlung wurde im Vorfeld simmuliert, so dass ich das mögliche Behandlungsergebnis im Vorfeld abschätzen konnte. Das Beschleifen der Zähne erfolgte im Dämmerschlaf und war ziemlich entspannt. Dr. Friedberg und der Zahntechniker sind sehr genau auf meine Wünsche eingegangen und haben ein perfektes Ergebnis erreicht. Ich bin sehr stolz auf mein neues Lächeln und hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist! Vielen Dank an das ganze Team!!“ Anonym über Jameda

     

    „Veneers“ und „Lumineers“ mögen für unser Ohr schwer verständlich und unbekannt klingen, gehören aber zum obligatorischen Repertoire eines jeden Zahnarztes der etwas von dentaler Ästhetik versteht. Was verbirgt sich hinter den beiden Begriffen und wie unterscheiden sie sich voneinander?

    Was sind Veneers oder Lumineers?

    Zunächst, der guten alten Tradition von Wikipedia folgend, etwas zum Wortursprung: Veneer  stammt aus dem Englischen und bedeutet Verblendung, Fassade oder Furnier. Veneers werden dabei oft mit Lumineers verwechselt, einem Markennamen, der sich an Veneers anlehnt. Beide Begriffe klingen aber nicht nur ähnlich, sondern weisen auch inhaltliche Ähnlichkeiten auf. Sowohl Veneers als auch Lumineers sind aus hauchdünnem Porzellan hergestellt und dienen demselbem Zweck: Unvollkommenheiten und Defekte unserer Zähne zu korrigieren. Die Unterschiede bestehen hingegen in der Art und Weise, wie sie zum Einsatz kommen und wie sehr sie unsere Echtzähne dabei beeinflussen.

    Welchem Zweck dienen Veneers oder Lumineers?

    Veneers und Lumineers reparieren die äußere Schicht beschädigter, schiefer oder krummer Zähne und verstärken sie. Veneers und Lumineers können Zähne verlängern,  Füllungen verdecken, die sich mit der Zeit eventuell verfärbt haben, oder Lücken zwischen den Zähnen schließen. Natürlich ist es in erster Linie die Aufgabe der Kieferorthopädie, Lücken zwischen den Zähnen verschwinden zu lassen. Veneers und Lumineers bieten dafür eine schnelle Alternative, die sehr natürlich aussieht, zudem stabil und farbecht ist. 

     

    Veneers

    Veneers können sowohl aus Komposit (Verbundstoff) als auch aus Porzellan produziert werden. Porzellan-Veneers sind zwar kostenintensiver, dafür aber auch stabiler und strapazierfähiger und verfügen über eine natürlichere Optik.

    Damit Veneers benutzt werden können, muss der Zahn zuerst vorbereitet und umgeformt sein. Veneers werden direkt auf den Zähnen platziert. Um zu vermeiden, dass diese Stellen dick oder unförmig aussehen, muss die Zahnoberfläche leicht (um 0,5 mm) abgeschliffen oder angeraut sein. Porzellan-Veneers werden individuell hergestellt und (in Form und Farbe)  angepasst und können jederzeit flexibel ausgetauscht werden.

    Lumineers

    Lumineers sind zwar viel dünner als Porzellan-Venneers – so dünn wie z.B. Kontaktlinsen. Dies beeinträchtigt jedoch nicht ihre Stabilität. Beim Anbringen der Lumineers bedarf es keines vorhergehenden “Zahn-Peelings” und die Zahnoberfläche bleibt unberührt. Dieser Umstand macht Lumineers zu einer blitzschnellen und weniger invasiven Lösung für Zahndefekte.

    Veneers vs. Lumineers?

    Dieses Dilemma sollte sich bei einer professionellen zahnärztlichen Beratung erst gar nicht stellen. Es ist nicht möglich, seriös zu behaupten, dass z.B. Lumineers stets besser als Veneers seien. Unsere Zähne sind genauso individuell wie wir selbst und nur ausgehend von den Ergebnissen einer persönlichen Konsultation mit dem Zahnarzt kann die eine oder die andere Lösung angeraten werden.

    Die Vorteile beider Verfahren liegen jedoch auf der Hand:

    √ Kein Warten

    √ Keine Schmerzen

    √ Kein Bohren

    √ Keine Spritzen

    Veneers oder Lumineers? Lassen Sie sich von der Zahnklinik am Phönixsee beraten.

  4. Prophylaxe

    Wie ein weises Sprichwort besagt, ist Vorsogen besser als Bohren! Dem dürften nur wenige widersprechen. Aber während Nachhaltigkeit in der Umwelt oder Ernährung längst Norm geworden ist, gehen wir im Falle der Zahngesundheit Probleme meist an, wenn sie entstehen.

    Regelmäßige Prophylaxe, präventive Zahnheilkunde oder einfach Vorsorge hilft dabei,  Erkrankungen der Mundhöhle, wie Karies, Gingivitis, Parodontitis und Parodontose vorzubeugen oder sie zumindest frühzeitig zu erkennen. In der Zahnklinik am Phönixsee wird während der Prophylaxe-Termine eine aktuelle Bestandsaufnahme des Zahnzustandes gemacht (Zähne, Zahnhalteapparat und Zahnfleisch) sowie eine umfassende individuelle Beratung zu Erkrankungsrisiken und zur Mundhygiene gemacht. Dazu gehören individuelle Ratschläge zu Zahnputz-Techniken sowie Tipps und Tricks zur Verwendung von Zahnseide oder Mundspüllösungen.

    Unsere persönliche Zahnprophylaxe fängt schon beim täglichen Zähneputzen an und wird bei jedem Vorsorge-Zahnarzttermin fortgeführt, z.B. bei der professionellen Zahnreinigung.

    Was bedeutet professionelle Zahnreinigung (PZR)?

    Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist nichts anderes als eine gründliche Reinigung der Zähne mit anschließendem Polieren und Fluoridieren. Mit Spezialinstrumenten werden dabei die Stellen gereinigt, die bei unserer alltäglichen Mundpflege außen vor bleiben: z.B. der Zahnfleischsaum oder die Zahnfleischtaschen. Bei hartnäckigen Zahnbelägen oder Verfärbungen wird auch ein spezieller Air-Flow-Pulver-Strahl (Mischung aus Luft, Salz und Wasser) angewendet. Die Zahnzwischenräume werden zudem mit feinen Sandpapierstreifen gereinigt.

    Warum brauche ich eine professionelle Zahnreinigung?

    Harte und weiche Zahnbeläge wie Plaque oder Zahnstein sind die Hauptursache für solche Zahnerkrankungen wie Gingivitis, Parodontitis oder Karies. Mit der professionellen Zahnreinigung werden diese Krankheitserreger eliminiert, was die Behandlung aus Vorsorgegesichtspunkten unverzichtbar macht. Zugleich werden dabei auch Nikotin-, Kaffee-, Schwarztee- und Rotweinbeläge sowie andere Verfärbungen beseitigt, was unsere Zähne insgesamt strahlender und glatter erscheinen lässt. Wenn man die Zähne hingegen längerfristig aufhellen möchte, sollte auf Bleaching zurückgegriffen werden.

    Polieren

    Um zu vermeiden, dass sich Verfärbungen durch Kaffee & Co. schon kurze Zeit nach der Behandlung wieder an der Zahnoberfläche festsetzten, werden Zähne poliert. Dabei werden raue Stellen, Übergänge von Füllungen oder Zahnansatzstellen wieder geglättet.

    Fluoridieren

    Das abschließende Fluoridieren dient in erster Linie der Vorbeugung von Karies und macht unsere Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe. Durch das Auftragen von Fluorid-Gel oder -Lack wird eine Calcium-Fluorid-Deckschicht gebildet, die unsere Zähne durch Mineralien-Schutz stärkt. Im Prinzip liefert das Fluoridieren unseren Zähnen wichtige Mineralien. Deshalb sollten Fluoride nicht nur während der obligatorischen professionellen Zahnreinigung aufgenommen werden, sondern mit der Nahrung während der Zahnpflege (durch Zahnpasta, Mundspüllösung etc.) bezogen werden.

    Wieder Lust auf glatte und saubere Zähne? Vereinbaren Sie einen Prophylaxe-Termin in der Zahnklinik am Phönixsee.

  5. Bleaching

    Heutzutage hört man unzählige Geschichten über schneeweiße Zähne, die man schnell und einfach zu Hause hinbekommen könne. Und es gibt mindestens genau so viele Youtube-Videos, in denen Video-BloggerInnen über Ihre Erfahrungen mit verschiedensten Zahnprodukten mit dem “White”-Prädikat berichten. Aber wo auch immer wir die Tipps herbekommen, dass es mit Hausmitteln wie Backpulver, Zitronensaft, Salz oder sogar Kohlentabletten möglich sei, Zähne ganz einfach zu Hause aufzuhellen, sollten wir eines nie vergessen: Ein “Bleichen” der Zähne mit Backpulver und Co. setzt dem Zahnschmelz so sehr zu, dass sich Verfärbungen noch schneller festsetzen. Auch alle White2-Zahncremes,  die ein brillantes Weiß versprechen, können nur bis zu einem gewissen Grad Beläge und Verfärbungen beseitigen. Den Farbton des Zahns hellen sie leider nicht auf.

    Wer seine Zähne ohne bleibende Schäden schonend und langfristig aufhellen möchte, sollte sich deshalb lieber mit den Termini “Bleaching”, “Zahnaufhellung” oder “Whitening” auseinandersetzen. Nicht minder wichtig ist die fachkundig Durchführung dieser Behandlungen.

    Warum? Wie jede andere Farbe auch, nehmen wir die Farbe der Zähne durch das von ihnen reflektierte Licht wahr. Deshalb reicht es manchmal schon aus,  kleine Hindernisse, wie Zahnstein oder Plaque auf dem Weg des Lichts zu entfernen, um die Farbe der Zähne heller erscheinen zu lassen. Diese Maßnahmen ändern jedoch die Grundfarbe der Zähne nicht. Dafür sollte man auf professionelle Verfahren unter Verwendung von Bleichmitteln zurückgreifen. Grundlage dieser Methode der Zahnaufhellung bilden chemische Prozesse, welche beim Einwirken von Sauerstoff auf die natürliche Zahnsubstanz ablaufen. Aber Vorsicht! Bleaching ist kein standardisiertes Routine-Prozedere und nur dessen professionelle Ausführung garantiert einen hohen Wirkungsgrad und die notwendige Sicherheit.

    Vor dem Bleaching sollten die Zähne komplett gesund sein,  keine Defekte oder Schwachstellen im Dentin (knochenartiges Gewebe, das den größten Teil der Zahnsubstanz ausmacht) aufweisen. Ansonsten drohen Überempfindlichkeit und Schäden infolge des Bleichens. Auch aus diesem Grund sollte die Entscheidung darüber, ob und wie Bleichmittel zur Zahnaufhellung eingesetzt werden, stets individuell und unter Hinzuziehung eines qualifizierten Zahnarztes getroffen werden.

    In der Zahnklinik am Phönixsee wird eine spezielle Bleaching-Technik praktiziert, die chemische Reaktionen katalysiert und das Eindringen des Bleichgels individuell und schonend dosiert. Dies optimiert den Prozess der Zahnaufhellung und verhindert eine mögliche temporäre Zahnempfindlichkeit nach dem Bleaching. Wie beim Färben der Haare, kann man auch hier den gewünschten Weiß-Ton (2 bis 8 Farbstufen(!) heller) auswählen. Ebenso lassen sich nach Wunsch einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen aufhellen.

    Wie lange bleiben aber unsere Zähne nach dem Bleaching weiß und wie schädlich ist das Bleichen für sie? Dazu lässt sich sagen, dass es während der mehr als ein Jahrhundert langen Bleaching-Geschichte keine fundierten Forschungsergebnisse gab, die das professionell durchgeführte Whitening als eine Gefahr für unsere Zähne eingestuft hätten. Der White-Effekt hält sich für ca. 2-5 Jahre. Und es ist es schwer, sich etwas anderes vorzustellen, was Zähne so lange so weiß halten würde.

    Hier bekommen Sie eine persönliche Beratung zum Thema Bleaching.