Interdisziplinäre Schnarchtherapie

Ein längst vergessenes Sprichwort besagt: Es schnarcht immer der, der als erster einschläft. Wenn auch wir immer als erste einschlafen und vom Ellenbogen unserer jeweiligen Mitschläfer geweckt werden, sollten wir nicht zögern, Hilfe bei einem professionellen Schlafmediziner zu holen.

Wie entsteht Schnarchen?

Statistisch gesehen, stehen wir mit diesem Problem nicht alleine da: Mit zunehmendem Alter schnarcht durchschnittlich jeder zweite Mann und jede vierte Frau. Durch die sich im Schlaf abschwächende Muskelspannung entspannt sich auch die Muskulatur des Gaumensegels (weicher Gaumen, der schräg oder senkrecht in Richtung Zungenwurzel herabhängt), des Rachens und der Zunge, welche die oberen Atemwege offenhalten. Infolge dieser Verengung der oberen Atemwege entsteht seinerseits das Schnarchgeräusch.

Ist Schnarchen gefährlich?

Das Schnarchen ist nicht nur ein akustisches Problem, sondern birgt unter Umständen auch gesundheitliche Risiken: Atemaussetzter und eine unzureichende Sauerstoffzufuhr, die ihrerseits solche gesundheitlichen Probleme, wie chronische Müdigkeit, Nasenbluten, aber auch hohen Blutdruck, Diabetes, Schlaganfall und Herzerkrankungen auslösen können.

Was tun?

Eines der Schwerpunkte der Zahnklinik am Phönixsee liegt auf der zahnärztlich-schlafmedizinischen Therapie. In dieser Hinsicht besteht eine enge Kooperation mit der schlafmedizinischen Klinik Somnolab. Dort bekommt man umfassende Informationen über wissenschaftlich anerkannte Methoden der Schnarchtherapie, werden alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt und Therapie-Konzepte angeboten.

Eine der möglichen Lösungen, bei der die Zahnklinik am Phönixsee unterstützt, kann die „Schnarchschiene“ sein, die in der Zahnklinik am Phönixsee individuell erstellt wird. Eine Schnarschiene kann symptomatisch eingesetzt werden, um dem Schnarchen vorzubeugen. Diese Schiene wird auch als “Apnoeschiene” oder „Protrusionsschiene“ bezeichnet. Dabei wird der Unterkiefer während der Tragedauer in einer vorgeschoben bzw. protrudierten Position gehalten. Diese vorgeschobene Unterkieferstellung sorgt dafür, dass die Atemwege freier und offener  werden und dadurch das Schnarchen erst gar nicht entsteht. Ob eine Schnarchschiene dem Schnarchen tatsächlich ein Ende setzt, kann nur mittels einer ausgiebigen interdisziplinären schlafmedizinischen Untersuchung und Testphase ermittelt werden.

Haben Sie weitere Fragen zu Schnarchschienen oder Protrusionsschienen, vereinbaren Sie einen Termin in der Zahnklinik am Phoenixsee – wir beraten sie gerne.